Ein sonniges Wochenende steht bevor. Also ist es Zeit für die erste Ausfahrt des Jahres. Ich wollte schon immer mal den Nationalpark Hainich sehen. Ein Wald, der wieder Urwald werden soll, und UNESCO-Weltkulturerbe "Alte Buchenwälder Deutschlands". Es ist ein perfektes Ziel für ein Wochenende, da man locker an einem Tag hinfahren kann.
Also Freitag alles vorbereitet, um Samstag früh loszufahren. Wie fit ich bin nach dem Winter, weiß ich bis jetzt nicht. Aber das Wetter ist Bombe.
Es geht erst einmal nach Duderstadt auf bekannten Gravelstrecken für die erste Kaffee- und Kuchenpause. Weiter nach Dingelstädt und vorbei an Worbis und Leinefelde. Ziel ist es, in Dingelstädt auf eine alte Bahntrasse zu kommen. Ich will mir heute noch nicht zu viel zumuten. Auch sind Bahntrassen einfach nur cool, um gefahrlos vom Autoverkehr dahin zu rasen. In Lengenfeld unter dem Stein geht es zurück auf Gravel um ans Ziel, den Rastplatz Antoniusherberge, zu kommen. Auf Komoot beschreibt FahnerHöhenBiker den Platz wie folgt: "Schöner Rastplatz auf einer Lichtung mitten im Hainich mit historischem Hintergrund. Schon im Jahre 1100 wurden hier Reisende von der Antoniusbrüderschaft verpflegt." Den Platz habe ich vorher per Komoot gescoutet, liegt noch außerhalb der Schutzstufe des Nationalparks Hainich, also ist er quasi fürs Biwakieren errichtet 😉 . Und ja, der Platz ist perfekt. Da es aber schon sehr dämmert, folgen Bilder morgen.